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14.11.2018

GKV-Mindestbeitrag wird von 423 auf 188 Euro pro Monat sinken!

MarcoVerch.jpgDie Mindestbemessungsgrenze für Selbständige wird nicht nur von 2.284,- auf 1.142,- Euro halbiert, sondern sogar auf 1.015 Euro gesenkt.

Damit entfällt künftig die bürokratische Unterscheidung zwischen haupt- und nebenberuflicher Selbstständigkeit.

Dadurch sinkt zum Jahreswechsel der Mindestbeitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung nicht nur von 423 Euro auf 211, sondern sogar auf 188 Euro.

Das ist eine Beitragsreduzierung um 56 Prozent bei zugleich deutlich weniger Bürokratie!

Weiterhin wird die skandalöse Regelung abgeschafft, dass Selbstständigen bei Bezug von Krankengeld (ab der 7. Krankheitswoche) und bei Bezug von Eltern- und Mutterschaftsgeld ein Beitrag auf die Differenz zwischen tatsächlichem und fiktivem Mindesteinkommen abgezogen wird (auch die Sendung “plusminus” in der ARD berichtete darüber).

Der Bundestag hat am 18.10.2018 den Empfehlungen des Gesundheitsausschusses zugestimmt.

Damit wurde sogar noch etwas mehr als die Halbierung der Mindestbeiträge erreicht und eine bisher bestehende skandalöse Regelung abgestellt, die schwangere und schwerkranke Selbstständige in einer für sie besonders schwierigen Situation häufig überraschte.

Das neue Jahr wird also für Selbständige in der GKV mit guten Voraussetzungen beginnen.

Vielen Dank für die Bereitstellung des Bildes an Marco Verch

Admin - 12:35 @ Allgemein | Kommentar hinzufügen