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12.03.2019

Wie erstelle ich einen guten Businessplan?

43902194022_ddfc109f76_z.jpgIn unserer täglichen Praxis haben wir es immer wieder mit der Erstellung von Businessplänen für die unterschiedlichsten Zwecke zu tun. Dabei stellen wir immer wieder fest, dass sich die Unternehmer der Bedeutung dieser Pläne und vor allem des Inhalts nicht bewusst sind.

Ein Businessplan soll einerseits externe Stellen (Agentur für Arbeit/ Jobcenter oder Finanzmittelgeber) davon überzeugen, dass es ein tragfähiges Konzept gibt und wie dieses aussieht. Dabei soll durch einen Fragenkatalog im Businessplan der Antragsteller auch dazu gebracht werden, sich mit den verschiedenen Aspekten des Marktauf- und -eintritts zu beschäftigen.

Folgende Fehler werden aber immer wieder gemacht, auf die wir nachfolgend hinweisen möchten:

1. Selbstverliebtheit: Der Antragsteller ist von seinem Projekt sehr überzeugt, hat sich aber bislang nur wenig mit dem Markt und dem in Frage kommenden Kundenkreis beschäftigt. In dieses Problem fällt dann auch meistens die Frage nach der  avisierten Zielgruppe. Wer soll also mit dem Angebot konkret angesprochen werden?

2. Alleinstellungsmerkmal: In den meisten Fällen machen sich Existenzgründer mit einem Vorhaben selbständig, das es bereits auf dem Markt gibt. Es ist daher sinnvoll, sich mit einer Strategie zu beschäftigen, wie man in den bereits bestehenden Markt eintreten und auf sich aufmerksam machen will, um auch schnell erfolgreich sein zu können.

3. Kaufmännisches Know-how: Viele Gründer sind auf ihrem Gebiet fachlich fit aber kaufmännische Laien. Die Frage, wer sich denn um alle kaufmännischen Fragen und vor allem das Controlling der Unternehmenszahlen kümmern wird, können viele Gründer leider nicht beantworten. Die Antwort darf hier nicht: “der Steuerberater” lauten, denn dieser bereitet die Zahlen nur auf, aber erklärt sie nicht! Die Unternehmensführung ist stets eine Aufgabe des Inhabers/ Geschäftsführers. Insofern besuchen Sie Kurse oder lassen Sie sich ein Coaching von der Arbeitsagentur oder Jobcenter mit einem Gutschein (über 20 bis 80 Unterrichtseinheiten) spendieren, bevor Sie unbemerkt in die Krise fahren.

Letztlich muss ein Businessplan auch zielorientiert verfasst werden. Das soll heißen, dass sich die Schwerpunkte je nach dem Empfänger (also wer soll ihn anschließend lesen) etwas unterscheiden. Gerade Finanzmittelgeber achten mehr auf den finanziellen Aspekt, während die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter mehr auf die allgemeine Tragfähigkeit achten, welche sowieso eine weitere fachkundige Stelle mit einem Gutachten belegen muss.

An dieser Stelle weisen wir gerne auch auf unsere Erfahrungen mit der IHK hin (siehe Beitrag im Blog).

Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Fragen zur Erstellung eines Businessplans haben. Wir bieten auch ein umfassendes Coaching oder eine Finanzierungsvorbereitung an.

Ihr BHM Consulting

Vielen Dank für die Bereitstellung des Bildes an David Stewart.
Verwendung des Bildes unter Nutzung der Creative Common Lizenz.

Admin - 12:32 @ Allgemein, Finanzierung | Kommentar hinzufügen

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